HAILIX GOLDEN - Retriever aus Arbeitslinien
                  HAILIX GOLDEN -  Retriever aus Arbeitslinien

Info´s für Welpeninteressenten

 

 

 

 

Ich freue mich sehr über die vielen Anfragen nach einem Welpen, ganz oft werden jedoch Fragen gestellt nach Voraussetzungen für Welpenkäufer oder welche Erwartungen ich habe.

 

Ich versuche einmal in Worte zu fassen, worauf ich Wert lege:

 

Der Hund sollte seiner Bestimmung nach gearbeitet werden! Das bedeutet u.a. regelmäßige Trainings, Auslastung durch Kopfarbeit, etc.

 

2 mal pro Woche 1-2 Stunden spazieren gehen reicht hier nicht!

 

Sehr wichtig für mich ist das Röntgen der Hüften und Ellenbogen (HD/ED), möglichst bald nach dem 1. Geburtstag. Der Hund wird dazu in Narkose gelegt, diese ist nur kurz und belastet uns mehr, als den Hund. Die Kosten für diese Untersuchung liegen je nach Tierarzt/Tierklinik zwischen €250- €300. Gern mache ich Sammeltermine bei einem erfahrenen Tierarzt oder bin bei der Suche behilflich. Leider neu: Es wird eine Röntgenkaution erhoben, die nach erfolgtem Röntgen umgehend erstattet wird. 

 

Da ich meine Hunde barfe und großen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung meiner Tiere (bei mir selber hapert es da ein bisschen :-)) lege, würde ich mich freuen, wenn die Welpenkäufer den Tieren nicht nur das Billigfutter aus dem Aldi (ja, ich kenne die Testsiegel, aber ich weiss auch, wer diese Tests sponsert ;-)) servieren, sondern sich zumindestens mal mit der BARF Ernährung auseinandersetzen würden.

 

Kastrationen sollten nur aus absolut medizinisch notwendigen Fällen und nicht aus Bequemlichkeit erfolgen!! Hier nochmal ein Link zum Thema:

 

Kastration beim Hund

 

Es wäre schön, wenn Sie schon Hundeerfahrung haben, aber auch ambitionierte Ersthundehalter sind willkommen. Sie haben schon Hundeerfahrung und ihr Rex hat immer im Zwinger gelebt? Sorry, das ist für mich ein absolutes No-go! Retriever sind keine Zwingerhunde! Auch eignen sich Retriever nicht für Schutzhundeausbildung!! Der Retriever ist ein menschenbezogener, sensibler Hund, der wahnsinnig schnell lernt, aber nicht durch Härte und Druck, sondern durch positive Verstärkung. Wenn Sie bisher noch keine Erfahrung mit Retrievern haben, besorgen Sie sich im Vorfeld schon Bücher zur Retrieverausbildung, z.B. von Norma Zvolsky.

 

Auch Familien mit kleinen Kindern sind bei uns kein Ausschlußgrund - wir haben selber unseren ersten Retriever als Familie mit jungen Kindern bekommen und niemand weiß besser, wie wunderbar sich die Beziehung zwischen Tier und Kind gestalten kann, wenn gewisse Regeln eingehalten werden.

 

 

Ein Wesenstest im DRC und evt. eine Begleithundeprüfung, gern auch eine Dummy A oder eine JP/R würden mein zukünftiges Züchterherz erfreuen!!

 

Ab und an mal eine Email über die Entwicklung des Hundes und ein paar Bilder, ein jährliches Treffen mit den Wurfgeschwistern (sofern nicht zu weit entfernt) sollten ebenfalls kein Problem darstellen.

 

Das Hauptkriterium jedoch ist der persönliche Eindruck, die passende Chemie und das Bauchgefühl.

 

Ich brauche von Ihnen keine schriftliche Bewerbung in epischer Breite mit minutiösem, kynologischen Lebenslauf (ja, sowas erreicht mich bisweilen tatsächlich) - grade in der Aufzuchtzeit der Welpen fehlt mir die Zeit sowas zu lesen - ich möchte Sie persönlich kennenlernen.

Papier, auch elektronisches, ist geduldig. Es muss einfach menschlich passen. Übrigens auch für Sie, denn Sie würden doch hoffentlich keinen Welpen bei uns holen, wenn Sie uns ganz fürchterlich unsympathisch finden...

 

Zu guter Letzt verlasse ich mich auch auf die Menschenkenntnis meiner Hündinnen -  wenn sie ein Problem mit dem Besuch haben, aus welchen Gründen auch immer - dann werde ich ihr Gefühl nicht mißachten. So wie ich mich hundertprozentig auf meine Hündinnen verlassen kann, so können auch sie sich hundertprozentig auf mich verlassen. Das hat in der Vergangenheit leider schon einmal zu der ein oder anderen Absage geführt und es tut mir auch ganz furchtbar leid für die betroffenen Menschen - aber ich muss dem Instinkt meiner Hündinnen vertrauen.

 

Das Wichtigste aber überhaupt: Sie sollten den festen Willen haben, mit ihrem Hund ein Team zu werden und diesem besten Freund für die nächsten, hoffentlich 13-16 Jahre ein verläßlicher, sorgender Partner sein. Dafür belohnt er Sie mit seiner ganzen Liebe und Treue!

 

WICHTIG:

 

Da ich oft gefragt werde, ob man sich einen Welpen aussuchen darf:

 

Nach der Geburt der Welpen, bekommt umgehend jeder Welpeninteressent Bescheid, ob für ihn ein Welpe dabei ist. Die Entscheidung berücksichtigt die Warteliste, das Wunschgeschlecht und auch die zukünftige Auslastung des Hundes.

 

In den folgenden 8 Wochen bin ich Tag und Nacht mit den Welpen zusammen und bekomme so schon einen guten Eindruck, wie sich jeder der Kleinen entwickelt. Trotzdem wird in der 7. Woche noch ein Welpentest mit einer unabhängigen Person durchgeführt. Während dieses Tests, den jeder Welpe allein, mit einer ihm fremden Person, in einer ihm fremden Umgebung mit vielen neuen Situationen absolviert, wird noch einmal festgestellt, welche Wesensmerkmale und Eigenschaften der Welpe mitbringt. Diese Ergebnisse werden mit meinen bisher gemachten Erfahrungen und den Wünschen der Welpeninteressenten abgeglichen. Anhand dieser Beobachtungen werden die Welpen den Interessenten zugeordnet. Natürlich dürfen auch Sie einen oder zwei Wunschkandidaten nennen und ich freue mich, wenn es dann auch passen sollte.

 

Allerdings:

 

Ich behalte mir die Vergabe meiner Welpen bis zuletzt vor. 

 

Die Aufnahme auf die Interessentenliste bedeutet noch keine feste Zusage, erst mit Unterzeichnung des Kaufvertrages, gilt die feste Zusage für einen Welpen. 

 

Welpenkäufer erhalten rechtzeitig vor dem Abholtermin eine Kopie des Kaufvertrages. So bleibt vorab genügend Zeit, diesen zu prüfen und der aufregende Abholtermin bleibt frei von „lästigem Papierkram“. 

 

 

Oft erhalten wir Mails mit dem Tenor „ wir suchen einen Goldie, bitte rufen Sie uns an, wenn Sie Welpen haben“ oder der ersten Frage „ wie teuer ist ein Welpe bei Ihnen“ - Bitte haben Sie Verständnis, dass ich solche Mails grundsätzlich NICHT beantworte. 

 

Die Anschaffung eines neuen Familienmitgliedes soll gut überlegt und geplant sein. Dazu gehört eine gewisse Vorbereitung und auch Vorfreude auf das Ereignis. Daher lege ich besonderen Wert auf ein möglichst frühzeitiges Kennenlernen  und auch mehrmalige Besuche in der Welpenzeit - wenn nicht grade tausend Kilometer Entfernung dazwischenliegen. 

 

Ich habe großes Verständnis dafür, dass auch die Frage nach dem finanziellen Aufwand zur Sprache kommt. 

 

Diese jedoch  von vornherein als Auswahlkriterium zu stellen, zeigt mir, dass einer meiner Welpen dort definitiv kein Zuhause finden wird - meine Welpen sind mir mehr „wert“ als alles Geld dieser Welt und gehen nur an Menschen, die sie auch wertschätzen als Familienmitglied und nicht als Statusobjekt, dass aber weniger kosten darf, als zwei Wochen all-inclusive-Urlaub im Club auf Mallorca. 

 

Hier auch noch mal etwas zum Einsatz als Therapiehund, da ca. 70% aller Anfragen aus dem Welpen einen solchen machen möchten.

 

Retriever aus Arbeitslinien wurden über Generationen hinweg auf die retrieverspezifische Arbeit hin selektiert und gezüchtet. Der Retriever ist ein Jagdhund, auch wenn der allgemeine Tenor ihn eher als verfressene Couchpotatoe mit Schmusepotential sieht. Er ist verfressen und er schmust auch gern auf der Couch, aber er ist und bleibt ein hochtriebiger Jagdhund. Und als Jagdhund oder als Dummyhund will er auch ausgelastet werden. Das liegt ihm einfach im Blut. Und nun kommt das neue Herrchen und will aus ihm einen Therapiehund machen. Er darf sich nicht ausleben, muss sich in ihn belastenden Situationen zurücknehmen. 

Das ist nicht das, was ein Hund mit hohem Arbeitspotental tun sollte. Dafür wurde er nicht gezüchtet. Sie würden doch auch ein englisches Vollblut Rennpferd nicht als Voltigierpferd in eine Anfängergruppe stecken. 

 

 

Ja, aber Sie möchten doch so gern einen schlanken Retriever mit dunkler Farbe.

Fein, mir gefallen diese Hunde optisch auch besser. Aber - für die Figur sind letztendlich Sie verantwortlich, gute Fütterung und ausreichende Bewegung und kein Hund muss dick werden. Und es gibt auch Retriever aus Show-, bzw. Standardlinie die ein dunkleres Fell haben. Die Optik sollte definitiv nicht der Grund für einen Hund aus Arbeitslinie sein.

 

 

 

 

 

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